By H. Fehling

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Allgemeine und physiologische Chemie der Fette für Chemiker, Mediziner und Industrielle

Excerpt from Allgemeine und Physiologische Chemie der Fette für Chemiker, Mediziner und IndustrielleZu besonderem Danke fühlen wir uns Herrn Dr. Alfred Eisenstein für die mühevolle, sachliche Unterstützung verpflichtet. concerning the PublisherForgotten Books publishes millions of infrequent and vintage books.

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Der Streptokokken. Wahrend nun die meisten Arzte das Puerperalfieber als eine Krankheit sui generis bezeichneten, waren andere geneigt anzu. nehmen, daB die Wochnerinnen allen Krankheiten leichter unter. worfen seien als andere Menschen, daB diese in allen mogIichen Formen bei Wochnerinnen auftreten konnten; daher die Theorie der wandelbaren Natur des Puerperalfiebers. Der bekannte Ausspruch von Stoll kennzeichnet diese An. schauung: Nulla febris est quae non aliquando cadat in puerperam, ea vero praeprimis quae constitutioni praeest.

Die Kombination beidel' Erscheinungsformen bezeichnen wir als Septicopyamie. IGNAZ SEMMELWEIS 37 Mit fortschreitender und immer genauerer Erkenntnis der Be~ deutung der bakteriellen Beteiligung hat uns allmahlich die Patho~ logie, besonders unter Anfiihrung und Leitung von Aschoff, ein System der puerperalen Erkrankungen entwickelt, wie es besser kaum fUr andere Krankheitssysteme vorliegt. Entsprechend der langsam dammernden Erkenntnis der Atio~ logie des Puerperalfiebers muBte sich allmahlich auch ein Schema .

Sehr allein steht Holmes mit seiner Anschauung, wonach das Erysipel-, T yphus- und Kindbettfiebermiasma identisch seien. Der Gedanke an Typhus scheint vielfach durch die so haufigen schweren und nervosen Gehirnstorungen mit BewuBtseinsumnebelung hervorgebracht worden zu sein. Es ist aber bemerkenswert, daB unter den Berichten von Sektionen sogenannter typhoser Puer~ peralfieber nie von den charakteristischen Darmgeschwiiren und auf. fallender MilzvergroBerung die Rede ist; daB also tatsachlich das, was wir heute als Typhus bezeichnen, vorgelegen hatte.

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