By Susanne Fleckinger MA

Die Ehrenamtlichkeit in Palliative Care erfüllt wichtige, differenzierte Aufgaben und Funktionen im Rahmen der gesundheitlichen und sozialen Versorgungsstrukturen. Die Herausforderung für die ehrenamtliche Arbeit in Palliative Care besteht darin, sich in den veränderten organisationalen Strukturen zu positionieren und diese mit Blick auf eine hospizlich-palliative Sorgekultur zu reflektieren. Susanne Fleckinger versteht Palliative Care als Raum, in dem Ehrenamtlichkeit und Hauptamtlichkeit komplementär präsent sind und aus dessen Mitte für Sterbende und ihre Zugehörigen neue, evidenzbasierte Versorgungsstrukturen entwickelt werden können, welche die demografischen und epidemiologischen Veränderungen und den gesellschaftlichen Wandel berücksichtigen.

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Allgemeine und physiologische Chemie der Fette für Chemiker, Mediziner und Industrielle

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Saunders 2001, o. ; Clark 2005, S. 8; Mount 2005, S. VI). Aufgrund dessen war sie festen Glaubens, dass ihre Idee zu generalisieren sei und sich diese auf viele andere Settings übertragen ließe (vgl. Saunders/Kastenbaum 1997, S. 9). Sie wollte weiterhin einen Diskurs innerhalb der Gesellschaft anregen, welcher „would transform thinking about the care oft the dying, worldwide“ (Clark 2005, S. 8). Professional innovation In der Dekade nach ihrem Examen als Ärztin (1958) hat Saunders 56 Artikel und Reviews in wissenschaftlichen Zeitschriften der Medizin und Pflege publiziert, wobei alle Arbeiten thematisch vor allem die ihrer Person innewohnende Interdisziplinarität sowie Erfahrungen mit den drei Berufen widerspiegelten (vgl.

Zur wandelbaren Geschichte des Todes Die Veränderlichkeit der Todesdefinition zeigt sich deutlich bei einem Blick in die Geschichte29, wobei zugleich das Verhältnis von Tod und Krankheit von Bedeutung ist. Bis zum 18. Jahrhundert wurden „Seuchengespenster, Pestkobolde und Fieberdämonen (…) für Krankheiten verantwortlich gemacht“ (Poe 1994, zitiert nach Gronemeyer 2002, S. 141). Mit dem Ende des 18. Jahrhunderts veränderte sich diese Betrachtungsweise (vgl. , S. 141) und Krankheit wurde nunmehr physisch verortet; d.

S. 9). Praktische Umsetzung der ‚hospizlich-palliativen Sorgekultur’ Saunders hat in den folgenden Jahren als soeben qualifizierte Ärztin versucht, in einem Krankenhaus (St Joseph’s) ihre Ideen „about the care of the dying“ umzusetzen und weiterzuentwickeln (Clark 2005, S. 10); parallel sind die Briefe, die sie während dieser Zeit im Jahr 1959 an einen medizinischen Kollegen sowie an einen christlichen Freund und Anwalt schrieb, versehen mit der Bitte um deren Rückmeldung zu ihrer Strategie, ein „modern terminal care home“ umzusetzen (Saunders 1959, zitiert nach Clark 2005, S.

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