By Dr. Martin Kirschner (auth.)

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Allgemeine und physiologische Chemie der Fette für Chemiker, Mediziner und Industrielle

Excerpt from Allgemeine und Physiologische Chemie der Fette für Chemiker, Mediziner und IndustrielleZu besonderem Danke fühlen wir uns Herrn Dr. Alfred Eisenstein für die mühevolle, sachliche Unterstützung verpflichtet. in regards to the PublisherForgotten Books publishes thousands of infrequent and vintage books.

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Oder man kann ihr, wenn der unmittelbare Nahtverschluß der Bruchpforte unmöglich ist, auch den alleinigen Abschluß der Bauchhöhle anvertrauen. Der Faszienlappen ist reichlich groß zu wählen, damit er in breiter Fläche verwächst und auch die weitere Umgebung der Bruchpforte verstärkt (vgl. Abb. 100). Stets ist er mit zahlreichen Nähten und unter leichter Spannung einzunähen, damit er von vornherein einen Teil des auf eine Sprengung der Bruchpforte hinarbeitenden Zuges aufnimmt. So ist die frei verpflanzte Faszie beim Verschluß der Bruchpforte jeder Hernienart der getreue Helfer in allen Nöten, sei es, daß man mit dem Verschluß der Bruchpforte auf andere Weise überhaupt nicht zu Rande kommt, sei es, daß man nach der schließlich gelungenen Fertigstellung des Verschlusses das unangenehme Gefühl seiner Unzulänglichkeit und der Minderwertigkeit der Nachbarschaft nicht zu unterdrücken vermag.

Der Vorzug dieses Vorgehens ist die restlose Beseitigung jedes nach der Bruchpforte hin gerichteten, einen Rückfall begünstigenden PeritoneaItrichters. Das Verfahren läßt sich nur bei guter Übersicht und bei einfachen anatomischen Verhältnissen anwenden. Auch dann ist aber die Anlegung eines Probeeinschnittes am Fundus des Bruchsackes zur Besichtigung seines Inneren anzuraten. d) Der Verschluß der Bruchpforte. Das nächstliegende und einfachste Verfahren des Bruchpfortenverschlusses besteht in der unmittelbarenN ahtvereinigung der Ränder der Bruchpforte, und zwar möglichst getrennt in den einzelnen Schichtender normalen Bauchdecken.

Abb. 59). In der Regel sucht man die Sicherheit des Verschlusses der einmal gegebenen Bruchpforte entweder durch besondere Nahtverfahren oder durch Heranziehung plastischen Materials zu steigern. DasEinfalten der ersten Verschlußnaht durch eine zweite Naht entsprechend der LEMBERTschen Darmnaht (vgl. Bd. II, Abb. 31 b u. c) scheitert zumeist am Mangel von Material. Die zweite Naht steht in der Regel unter so starker Spannung, daß sie primär oder sekundär durchschneidet. Das gleiche gilt oft von der Nahtversenkung, bei der die äußere Aponeurose in einiger Entfernung von der 24 Allgemeine Operationstechnik.

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